letzte Kommentare

    • Datum

      28.04.2026 19:08

    • Verfasser

      Klaus Einmayr

    • Tour

      Hochzint - Melkerloch

    • Kommentar

      Der geheime PP ist oberhalb vom Hacker im Wald, aber nicht weitersagen, gel ! Da...

Datum Bundesland Verfasser Tour
08.04.2019 Salzburg Krinner Sebastian Birnhorn
07.04.2019 Salzburg Nani Klappert Rauchkar/Tor/Torboden
07.04.2019 Salzburg Thomas Gröer Murkar - ohne Zwiesel
07.04.2019 Salzburg martin, karo gaisl Windlegerspitzscharte
07.04.2019 Salzburg Klaus Einmayr Gamsfeld
07.04.2019 Salzburg Annamirl Hufnagel A tribute to... Sonntagshorn ;-)
07.04.2019 Salzburg uta Philipp Wildkarspitze, 3073m
07.04.2019 Salzburg Hölzlwimmer Hermann Watzmannkar und Schischarte
07.04.2019 Salzburg Hans Seiler Kammerlinghorn 2484m
06.04.2019 Salzburg peter bruckbauer Hühnerkopf 2001m
06.04.2019 Salzburg Tenreiter Clemens Hoher Göll 2522 m - Ostwand
06.04.2019 Salzburg Harald Pichler Schöderhorn 2.475m
06.04.2019 Salzburg Annamirl Hufnagel Schneibstein-Windschartenkopf-Fagstein
06.04.2019 Salzburg Andreas Eicher Der Tag der Tourenplanänderungen
06.04.2019 Salzburg Helge Tschiedl Eisgraben!
06.04.2019 Salzburg Althuber Franz Großwand 2.415m - Tour ins Ungewisse

Blessachkopf, 3050m, 25.03.2022, uta Philipp

aus dem Steilhang in die Sonne

auf dem Waidfeldkees

Büßerschnee

über dem Skidepot

beinhart am Gipfelgrat, nur die Steigeisenzacken hinterlassen kleine Löcher

am Gipfel

butterweicher Abfahrtsspaß

Firnglanz

es neigt sich dem Ende zu!

Tourenbeschreibung

Feiner nasser Staub legt sich wie Spritzbeton auf uns und die Bikes, als wir ins Hollersbachtal fahren. Früh steigen wir den steilen Staudenhang hinauf, bis wir auf freie weite Hänge des großen Kares kommen, eine bucklige Welt.

Wie zu dünnes Glas splittert der Schmelzharsch unter dem Ski.

Abwechslungsreich ist die Tour und das Gelände! Oben wird es flach und auf dem Gletscherrest des Waidsfeldkees weitet sich der Blick zu Fürlegg und Venediger.

Für den harten Gipfelgrat nehmen wir die Steigeisen, und nur die Zackenspitzen hinterlassen kleine Löcher im eisharten Untergrund.

Das zierliche gusseiserne Kreuz ist mit einem Enzian-Gipfelbuch versehen, in das wir uns eintragen. Weit schauen wir über die Gipfel, - was für ein Glück! Wir finden keine Worte.

Auch die Abfahrt ist für die derzeitigen Verhältnisse perfekt: Haben wir im Aufstieg noch gedacht, dass wir uns die sonnenabgewandten Flächen der vielen Hügel aussuchen müssen, finden wir jetzt südseitig den besseren Firn und schwingen im butterweichen Schnee. Wo der steile Staudenhang beginnt, graben wir sogar noch ein Depot aus, das wir vor einem Jahr angelegt hatten! Und mit Hilfe dieser Stärkung kommen wir auf den letzten Schneeresten bis auf die letzten drei Kehren mit Ski an den Füßen ins Tal hinunter.

Das ist den nassen Zement wert, den wir später zu Hause von den Rädern und der Ausrüstung kratzen müssen!

Kommentare

uta Philipp, 26.03.2022 um 13:11

Maah, toll, danke, Edi!! You make my day! Auf der Schönfeld war ich zuletzt im Sommer... der ostseitige Grat weicht um diese Jahreszeit einfach zu früh auf!

Edi Mörtl, 26.03.2022 um 10:34

Liebe Uta, sollte der Walter (Pause), Gott hab ihn selig, deine Tourenberichte + Bilder sehen können, er würde sie mit einem Schmunzeln betrachten und dir sicher einen besseren Kommentar schreiben als ich in der Lage bin. Wieder einmal ein ganz ganz großes Chapeau! War Mittwoch zur Schönfeldspitze unterwegs und bin am viel zu sulzigen ebenen Grat der zum Ansatz Gipfelaufbau führt hängen geblieben. Wer zu spät kommt den bestraft der Berg ;) Wann warst du zum letzten Mal da oben? Da soll es einen Bericht im LWZ von dir geben. Salut