LWD SAISONSCHLUSS - VIELEN DANK FÜR EURE BEITRÄGE
Wir danken allen Beitragsersteller:innen sehr herzlich für die informativen Beiträge und wunderbaren Fotos! Beides wurde über die gesamten Saison immer wieder in unsere Arbeit eingebunden! Die Ausgabe der Lawinenberichte wurde mit 27.04. eingestellt. Wir wünsche allen einen schönen Saisonausklang und darauffolgenden Sommer! Team LWD Steiermark
letzte Kommentare
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Datum
28.04.2026 19:08
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Verfasser
Klaus Einmayr
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Tour
Hochzint - Melkerloch
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Kommentar
Der geheime PP ist oberhalb vom Hacker im Wald, aber nicht weitersagen, gel ! Da...
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| Datum | Bundesland | Verfasser | Tour |
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Der weiße Tod, 08.04.2008, Wolfgang Lauschensky
weg vom Schneebrett
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ich vermute, daß eine tiefer…
kleines Schlachtfeld
Personen sind befreit, die Ge…
trockenes Schneebrett
Das Ausschaufeln war probleml…
Totalverschüttung
Erleichterung nach der Kopffr…
frisches Schneebrett
Mit Sicherheitsabstand und Un…
Steilhang
der Vorspurer im schon entlad…
Ochsenkartraum
Windstille, Sonne, 10-15cm Pu…
richtige Entscheidung
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herrliche Abfahrt nach der M…
die traumhafte Abfahrt
verhinderte die hohe Querung …
Vor der heiklen Querung
entschieden wir uns zum Abfahren
Tourenbeschreibung
Marianne und ich hatten heute den Schoberkopf über die Mitterfeldalm als Ziel gewählt. Wir erhofften wenig Windeinwirkung im Ochsenkar, die heikle Querung ins Kar wollten wir evtl. umfahren. Schon am Arthurhaus überraschte uns der Neuschneereichtum ? 20cm lockerer Pulver, im Kar war es etwas weniger, dafür leicht gesetzt. Zwei Schnellere holten uns ein und übernahmen das Spuren. Dort, wo die Route nach rechts (Norden) ausholt, um mild im kupierten Gelände zur Torsäule zu gelangen, gingen unsere Vorspurer die Rinne nach Westen, die ich als Abfahrtsvariante mit einem kurzen Steilhang in Erinnerung hatte. Entscheidung: selber rechts hinauf spuren oder bequem die nun gespurte Steilvariante nachgehen? Wir gingen nach, der Steilhang hatte sich schon entladen, trotzdem hielten wir Sicherheitsabstand etc. Als ich kurz vor der oberen Steilhangkante im schon abgegangenen Schneebrett die letzte Spitzkehre machte, kam der Hang in Bewegung.
Weich schwammen wir zuerst auf dem Schneebrett, Marianne 10m unter mir gut sichtbar, dann verschwand sie, kurz sah ich sie nochmals neben mir. Zum Stillstand konnte ich meinen rechten Arm komplett aus dem Schneebrett retten, somit war das Gesicht schnell freigeschaufelt, Marianne antwortete nicht auf die Zurufe. Nach meiner mühsamen Befreiung innerhalb kurzer Zeit sah ich einige Meter oberhalb Mariannes Handschuh zum Glück mit der dazugehörigen Hand gerade noch aus dem Schnee ragen. Entlang des Armes zur Schulter, den Kopf grub ich mit bloßen Händen aus, Schnee in Mund und Nase waren schnell entfernt, Vitalfunktionen vorhanden, sie war ansprechbar. Mit der Schaufel war sie nun schnell geborgen, beinahe unverletzt. Zwei Schistöcke waren nicht mehr auffindbar. Die Tour wurde abgebrochen, vorsichtig die Aufstiegspur zurückgefahren, Sonne, Pulver, Windstille, beinahe traumhaft.