letzte Kommentare
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Datum
20.04.2026 08:38
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Verfasser
chris wolki
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Tour
Rax Langermann - mit Rennrad ab Mödling
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Kommentar
Auch meinen Respekt Michael, als ehemaliger Rennrad Hobbist und Tourengeher kann...
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| Datum | Bundesland | Verfasser | Tour |
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Teilstück Grosse Reibn (Königsee - Wasseralm), 22.03.2014, Michael Revers
Hochseeleinscharte
Blick zur Hochseeleinscharte.
Hochseeleinscharte
"Blick zurück von der Hochs…
Am Plateau
Eisgraben
"Einfahrtpunkt in den Eisgraben …
Eisgraben
"Blick zurück zur Einf…
Eisgraben
"Blick zurück zur Einfahrt …
Eisgraben
"Blick in die Tiefe nach dem ers…
Eisgraben
"Zweites Steilstück des Eis…
Eisgraben
Vor der Kletterpassage im untere…
Eisgraben
In der Kletterpassage.
Eisgraben
In der Kletterpassage. Angene…
Eisgraben
"Blick zurück zur Kletterpa…
Eisgrabenabfahrt
"Blick zurück bei der Abfah…
Eisgraben
Blick von etwas oberhalb des …
Lehlinger
Blick zum Lehlinger.
Wasseralm
Endlich am Ziel.
Tourenbeschreibung
Das frühlinghafte Wetter am Wochenende musste noch genutzt werden für eine Skitour. Nachdem das Hagengebirge für mich komplettes Neuland darstellte, plante ich eine Art "Vorerkundung" zumindest eines Teilstückes der Grossn Reibn. Vom Parkplatz Königsee (605 m) ging es - als sportliche Herausforderung - zuerst entlang der Skipiste und den Hochbahnweg zur Priesbergalm (Briasbeagoim :-)). Bis zur Königsbachalm (1190 m) mussten die Skier getragen werden, dann ging es bei erst dünner Schneedecke weiter zur Priesbergalm. Von der Priesbergalm (1460 m) ging es über die Rossfelder hinauf zur Hochseeleinscharte (1995 m).
Weiter ging es dann übers Plateau - bei besten Schneebedingungen - Richtung Kahlersbergnieder, dann entlang der Kragenköpfe weiter Richtung Wildalmriedl zur Einfahrt des Eisgrabens (GPS Koordinaten: N 47 29.724, E013 02.732, Höhe 2233 m). Voi spannend!
Da es im Internet nicht allzu viel Bildmaterial vom Eisgraben gibt, nutzte ich die Gelegenheit für eine ausführliche fotografische Darstellung des Eisgrabens. Nachdem ich ja auf der Wasseralm nächtigen wollte, bot sich die Gelegenheit - am nächsten Tag - nochmals den Eisgraben im Aufstieg zu fotografieren.
Trotz der Steilheit in einigen Passagen des Eisgrabens waren die Bedingungen an beiden Tagen sehr gut, die "berühmte" Abkletterstelle ist eigentlich problemlos zu begehen. Die anschliessende Abfahrt zum Lehlinger (1757 m) war bedingt durch die Uhrzeit teilweise schon von unterschiedlicher Schneebeschaffenheit.
Das weitere Teilstück unterhalb des Lehlingkopfes zum Hennenloch und zur Wasseralm war aber nervig, da man häufig bei Baumstümpfen und steilen Kuppen ausweichen musste.
Bei der Wasseralm (1415 m) ist der Winterraum offen, es gibt schöne Lager mit Decken und guten Matratzen. Ebenso ist der Küchenraum mit Ofen zugänglich. Bei Bedarf steht auch Essgeschirr und Töpfe zur Verfügung. Also echt top! Vor dem Haus pläschert schon der Brunnen, so dass man nicht lange Schneee schmelzen muss für die wohlverdiente Würstelsuppe. Das mitgebrachte Bier verschönerte dann den Abend noch sehr und es dauerte nicht mehr lange bis zur herbeigesehnten "Gitterbettsperre".
Noch ein paar Daten: Laut GPS-Uhr: Weglänge (Königseeparkplatz - Wasseralm) 23 km, 1600 Höhenmeter ohne eingerechnete "Zwischenkuppen", Zeitaufwand etwa 8:30 Minuten Hinweg und 8 Stunden Rückweg. Für die Orientierung (obwohl beste Wetterbedingungen) ist eine GPS-Uhr mit ein paar markanten Wegpunkten sehr hilfreich, man sieht besser die "Fortschritte" am Plateau und man kann unbeabsichtigte "Driftänderungen" rechtzeitig korrigieren.
Insgesamt eine schöne Tour in einem super Gelände bei besten Bedingungen.