letzte Kommentare
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Datum
20.04.2026 08:38
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Verfasser
chris wolki
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Tour
Rax Langermann - mit Rennrad ab Mödling
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Kommentar
Auch meinen Respekt Michael, als ehemaliger Rennrad Hobbist und Tourengeher kann...
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| Datum | Bundesland | Verfasser | Tour |
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Hochfeiler (3510m) Nordwand, 06.06.2014, Thomas Mansberger
jo i bin mit Radl do
"...mit dem MTB sind die 4-5km r…
bissiger Start
...beinhart war der unterste sch…
herrlich
"...präsentiert sich der Mi…
in der Wand
"50°, 300hm
Foto:…
Gipfelgrat
on the top
Einfahrt
" Foto: Andi Zauhar"
Tiefblick
" Foto: Andi Zauhar"
Andi
"...im obersten Drittel der Wand "
Flugticket
...sponsored by Dynafit :-(
Rueckblick
russisches
"die Spielregeln:
Roulette
"... unglaublich, was da im flac…
Heli
talaus
...links der Olperer mit dem Riepengrat
Xundheit
Tourenbeschreibung
....um die beeindruckende, berühmt berüchtigte Hochfeiler Nordwand ranken sich ja viele Geschichten, gestern haben wir ein weiteres Kapitel hinzugefügt:
Anstieg Bedingungen:
vom Schlegeisspeicher mit MTB bzw. zu Fuß in den Talschluss, dann nach wenigen felsigen Metern über beinharten Altschnee mit Harscheisen rechts hinauf auf den Gletscherboden, weiter rechts haltend bei schon sehr weichen Bedingungen zum Wandfuß gespurt, Aufstieg durch die bereits gespurte Wand (50°, 300hm) bei weichen trittfesten Bedingungen (wär ohne Pickel und Steigeisen gegangen) und nach rechts am Grat zum Gipfel.
Abfahrt Bedingungen:
wir sind die Wand wegen der Stein- bzw. Schneeschlaggefahr einzeln abgefahren (ein Alpinist hat im Anstieg ein ordentliches Cut an der Hand abgekommen), die Bedingungen waren weich, gut, aber irgendwie doch schwierig (v.a. für Ski), daher konzentriert, zügig aber nicht flüssig.
Andi ist dann im unteren Teil der Wand ins Rutschen gekommen, hat eher harmlos ausgesehen, war dann aber doch nicht so ohne. Er hat in einer Lawinenrinne dann notgebremst und dabei ist ein Ski gebrochen. Etwas geschockt musste er dann den Rest der Wand zu Fuß absteigen. Der Versuch im flachen Gelände mit einem Ski abzufahren scheiterte wegen des sehr tiefen Schnees. Letztendlich musste er den Rückweg mit dem Hubschrauber antreten, da es für ihn unmöglich war, die restlichen 1200hm zu bewältigen.
Heli und ich sind dann selbst abgefahren, wobei der eher flache Gletscherboden zu einem wahren Spießroutenlauf wurde, da sich durch die Abfahrt unglaublich mächtige und blitzschnell Nassschneerutsche lösten, denen es echt nicht leicht war auszuweichen. Zu guter letzt sind wir dann auch noch im untersten Teil falsch abgefahren und mussten 200hm wieder aufsteigen.
Letztendlich warseine tolle Tour, die mehr zu bieten hatte und mehr von uns forderte als uns lieb war! Wir sind alle froh, dass im Grunde nix passiert ist!
ps: Die Bedingungen in der Wand sind heuer wohl so gut wie schon lange nicht mehr, allerdings brauchts kalte Nächte um wieder sicher rauf und runter zu kommen.