letzte Kommentare

    • Datum

      12.04.2026 20:21

    • Verfasser

      uta Philipp

    • Tour

      Kolmkarscharte

    • Kommentar

      Wow, sehr aussagekräftige Bilder!!! Bei "On the Road" war die Lawine da oben (vo...

Datum Bundesland Verfasser Tour

Ellmauer Tor, 26.03.2017, Klaus Einmayr

Rückblick

"

...obere Hälfte hui, un…

Unter den Karlspitzwänden

Firnvergnügen

...im oberen Teil.

Kaiserfirn

"

...so könnte es bleiben.

"

Schon ziemlich weich

...der steile Hang direkt vom…

Kurz vorm Ziel

Mittlerweile blies kalter N-W…

Karlspitzpfeiler

Kurz unterm Tor.

Die Tauern über den Wolken

Die alten Lawinenreste waren …

Das Hörnli

Beeindruckende Wolkenstimmungen

Endlich aus der Suppe draußen

Die Latschenzone liegt hinter…

Im dichten Nebel

...war die Orientierung schwi…

Tourenbeschreibung

Von der Wochenbrunner Alm (1085) über die Gaudeamushütte (1263) zum Ellmauer Tor (2006).

Latschensituation: Man muss vom PP eine gute halbe Stunde mit den Skiern am Rucksack rauflatschen. Es schauen mittlerweile alle Latschen raus, ideal zur Ernte  z.B. für Latschenkieferöl oder Franzbranntwein etc.

Gott sei Dank, dass wir dies beim Start am PP im dichten Nebel nicht sehen konnten, sonst hätten wir vielleicht auf dieses Erlebnis verzichtet und uns anderen Vergnüglichkeiten zugewandt. So irrten wir im Nebel im engen Zick-Zack zwischen den Nadelgewächsen steil den Berg hoch, unterbrochen von kurzen Geröllpassagen, über die die Ski getragen wurden. Endlich in knapp 1600m lichtete sich der Grauschleier und wir waren uns sicher, am richtigen Berg unterwegs zu sein. Ab hier hatte auch die Umgebung das ersehnte, für diese Jahreszeit übliche spätwinterliche Ambiente.

Oben am Tor angekommen, empfing uns ein kalter N-Wind und vereitelte einen gemütlichen Aufenthalt. Abfahrt nach kurzer Pause unterhalb des Tores um ca. 12.00. Anfangs noch guter Firn, der mit fallender Höhe zunehmend tief wurde. Bei Erreichen der Latschen endete der vergnügliche Teil, was dann kam hatte mit Skifahren nur mehr am Rande was zu tun: Ski übers Geröll tragen, kurz im Sumpf abfahren, Ski im Sumpf runtertragen, wieder im Batz zwischen Latschen etwas fahren, einer fremden Spur abwärts folgen, erkennen, dass der Fremde keine Ahnung hatte und vermutlich vom Verband  der Wildwasserverbauer war, da er einem Bachbett folgte bis wir endlich nahe der Gaudi-Hütte wieder zivilisiertes Gelände erreichten.

Lawinenbeobachtungen: keine aktuellen; unter den westseitigen Wänden des Bauernpredigtstuhles ältere Lawinenreste, die die Abfahrt behinderten.

Wetter: Dichte Hochnebelartige Bewölkung bis ca. 1600m, darüber heiter bis wolkig; oben lebhafter kalter N-Wind.

Sonstiges: Ideale Verhältnisse für Tourengeher mit etwas masochistischen Neigungen ;-)

Kommentare