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Datum
06.04.2026 14:53
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Verfasser
Reinhard Hubner
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Tour
Weisskopfkogel und Sonnspitze
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Kommentar
Musst meinen Kommentar genau lesen - die HEIC Dateien und Windows scheinen das P...
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| Datum | Bundesland | Verfasser | Tour |
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Schneibstein (2275 m) [Schneeschuhtour], 06.12.2017, Markus Klaja
Ein malerischer Anfang...
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Nacht
Wolken und Berchtesgaden
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Untersberg und Nebelmeeer
Tourenbeschreibung
Aufstieg am Tag zuvor vom Parkplatz Hinterbrand über geräumte (!) und gesalzene (!?) Forstwege/Baustellenstraßen (mindestens gewöhnungsbedürftig) und zwischendrin die Jenner-Skipiste (bei beinahe gewaltigen und tiefen Neuschneemengen etwas mühsam) Richtung Bergstation, kurz davor dann ein Stückerl abwärts und auf dem Sommerweg zum Stahl-Haus. Schon auf der Querung wird trotz Dunkelheit klar dass das "Schneedeckenfundament" (zumindest für Schneeschuhgeher) nicht soo großartig ist und teilweise recht wenig trägt und zudem der Wind ganze Arbeit geleistet und kräftigst Schnee verfrachtet hat. (Die Maximalvariante der "Kleinen Reib'n" war für uns damit schon mal abgehakt.)
Start nach einer kalten Nacht (indoor um 0° C auf dem eigenen Thermometer) zögerlich und erst mit den ersten Sonnenstrahlen vor dem Haus zum Schneibstein, der vom Stahl-Haus aus betrachtet im unteren Bereich schneereich und oben abgeblasen wirkt (was sich als falsche Annahme herausstellen wird). Die Wegfindung war wegen der vielen gut erkennbaren Markierungen und älterer Ski- und Schneeschuhspuren gänzlich unproblematisch, mit zunehmender Höhe wurden dann aber die Auswirkungen des Windes mit den beachtlichen Verfrachtungen und abgeblasenen Stellen immer deutlicher - weiter oben waren die langgezogenen Hänge teils ganz erheblich mit Triebschnee beladen (was leider erst aus einiger Nähe wirklich gut in der ganzen Dimension wahrnehmbar war). Bodennah stand's da nicht überall zum wirklich besten, grobkörnig umgebautes Zeug ("Brez'nsalz") und instabil-bis-locker-pulvriges war über größere Strecken auch drunter, ebenso vereinzelt grundlose Löcher. Oberflächlich gab's viel Variantenreichtum von einem leichten Schmelzdeckel weiter unten über immer wieder viel fluffigen Pulver und Reste von Oberflächenreif wie auch leicht windgepresstes - aber nirgendwo was batziges. In einem flachen Teil gab's einmal ein ordentliches Setzungsgeräusch, aber stabil war das alles glücklicherweise - bis auf kleinschollige Abbrüche an Kanten war nichts auslösbar und auch sonst nichts frisch ausgelöst zu sehen (ein paar Schneebretter wie das auf dem Bild "Eine Sichtung" schienen aus der Ferne am ehesten vom Vortag zu sein).
Nachbetrachtend wäre bei früherem Start die "Kleine Reib'n" auch mit Schneeschuhen dann doch denkbar gewesen - einige am frühen Nachmittag aufsteigende Tourengeher dürften sie wahrscheinlich gemacht haben.
Wetter und Sicht zeigen die Bilder besser als Worte es können, einzig der teils schneidend kalte und starke Wind wäre hinzuzufügen.
Lawinen: Nach Lagebericht Salzburg und Bayern "erheblich" (weiter oben) bzw. "mäßig" (weiter unten) - was sicher gut zutreffend war.
Dank: Ganz herzlich ans Team des Lawinenwarndienstes Salzburg für die extrem plastische und inhaltlich bestens treffende Beschreibung der Verhältnisse, die in dieser Form äußerst hilfreich ist!
Nur: Die kürzlich beschriebene günstige und stabile Altschneedecke drunter haben wir so ausgeprägt nahezu nirgends gefunden...