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    • Datum

      06.04.2026 14:53

    • Verfasser

      Reinhard Hubner

    • Tour

      Weisskopfkogel und Sonnspitze

    • Kommentar

      Musst meinen Kommentar genau lesen - die HEIC Dateien und Windows scheinen das P...

Datum Bundesland Verfasser Tour

2 1/2 Hendl 1691m, 09.02.2018, Helge Tschiedl

Raureifzauber 1

Raureifzauber 2

Raureifzauber 3

Es werde Licht

Rauf zum Hochkienberg

Über den Wolken

Da hätt ma no gmeint am Nachmittag sama dahoam

Da gehts erstmal obi

Rüber zum Gurnwandkopf

Andi wills wissen

Andi in Action

kleiner Rückblick

Röthelmoos Almen

Rauf zur Hörndlalm

Abendrot

Wo gehts da eini und wo is des Bier ?

Tourenbeschreibung

 

2 ½ Hendl

 

Hörndlwandumrundung oder einfach nur Hörndl-Reibn. Der richtige Name für die Tour, muss glaub ich noch gefunden werden. Die Beilagen waren diesmal auf jeden Fall delikat. 10-15 cm lockerer ungebundener Pulver auf einer festen tragfähigen Harschschicht.

 

Los gings am Seehaus hinter Ruhpolding. -> Aufstieg Seehauser Hochkienberg ( nähe Schlösslschneid ) -> Abfahrt ins Ostertal -> Aufstieg zum Gurnwandkopf -> Abfahrt ins Röthelmoos -> Vorbei an der Dandlalm -> Aufstieg Hörndlalm -> Abfahrt Seehaus.

 

Dass die Tour lange ist, habe ich spätestens beim Aufstieg zur Hörndlalm gemerkt, als ich innerlich zig mal geflucht habe, auch begünstigt durch mehrmaliges Abrutschen mit den Skiern auf der glatten Harschschicht unter dem Neuschnee. War dann aber doch überrascht, als das GPS vom Andi auf der Hörndlalm 1900 Hm angezeigt hatte. Ja ja, auch in den Chiemgauern kann man sich verausgaben.

 

Und meine Felle (Dieser Mist Hybrid Kram) haben auch miserabel gehalten. Gott sei Dank hatte ich noch ein zweites altes Paar dabei, die dafür aber ordentlich anstollten. Gedanklich schon 3x umgekehrt, geht das leider bei der Tour nicht. Das Auto steht auf der anderen Seite vom Berg ;).

 

Zum Schluss war ich dann aber doch glücklich, die Runde, die man sich vorgenommen hat, auch geschafft zu haben. :-)

 

Auf die Fotos vom Andi warte ich noch, die werden dann noch nachgereicht.

 

 

Lawinenbeobachtung:

 

Um ca. 14 Uhr war der Neuschnee durch Sonneneinstrahlung südseitig schon gut angefeuchtet. Auf der glatten Harschschicht fing das schnell mal das Rutschen an.

 

Der Andi hat beim queren von dem Hang ( Gurnwandkopf südseitig runter ) praktisch mit jedem Schwung eine kleine Lawine ausgelöst. Die eine hat ihn sogar fast wieder eingeholt. Und theoretisch ist das bei etwas mehr Neuschnee und weiteren Hängen sogar äußerst gefährlich. Heute bei den Gegebenheiten aber lediglich ein kleiner Wachrüttler. Auch in flacheren Bereichen hat man südseitig unter dem Ski richtig gespürt, wie nervös der Schnee auf der Harschschicht liegt.

 

Die Tour ist bei richtiger Routenwahl eigentlich immer im Schatten oder Nordseitig, abgesehen von dem kleinen Stück südseitig vom Gurnwandkopf runter. Bei einer höheren Lawinenwarnstufe ist die Tour trotzdem nicht zu empfehlen, denn im Ostertal sowie auch bei der Abfahrt ins Röthelmoos können bei viel Schnee aus den Wänden immer wieder Lawinen in den Abfahrtshang reinrutschen.

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