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    • Datum

      14.03.2026 19:57

    • Verfasser

      Hölzlwimmer Hermann

    • Tour

      Peitingköpfl -update-

    • Kommentar

      Mich stört mehr, dass sich die Fotos immer automatisch drehen- ich hasse das. Ka...

Datum Bundesland Verfasser Tour
03.03.2026 Salzburg uta Philipp Schwalbenwand, 2011 m
02.03.2026 Salzburg uta Philipp Lamperbichl und Bärensteigkopf, 2223m
01.03.2026 Salzburg Sperl Alex Schöderhorn
28.02.2026 Salzburg Höring Bernadette Schwarzwand 2214 und Gaipahöhe 2192
28.02.2026 Salzburg Peter Fritzenwanker Rosskarkopfscharte - Hüttschlag
28.02.2026 Salzburg Gerhard Eckert Schoppmanntörl West - Lawine Hochgasserzustieg
28.02.2026 Salzburg Stock Leonhard First: Lawine Schrammbachscharte
27.02.2026 Salzburg Helge Tschiedl Kühkranz 1811 ( Seehorn )
26.02.2026 Salzburg Bruckbauer Peter Trattberg 1757m
21.02.2026 Salzburg Bruckbauer Peter Loibersbacher Höhe 1456m
20.02.2026 Salzburg herbert rohn Gabel - Wintergipfel 1930m
20.02.2026 Salzburg Bruckbauer Peter Zwölferhorn 1522m und Pillstein 1478m
18.02.2026 Salzburg Hölzlwimmer Hermann Safty first Tour
16.02.2026 Salzburg Annamirl Hufnagel Peitingköpfl -update-
13.02.2026 Salzburg Helge Tschiedl Peitingköpfl 1720m
13.02.2026 Salzburg Aeolos Filzmooshörndl 2.189 m die II

Das Steinerne Meer, 21.03.2024, uta Philipp

Eintauchen ins Meer

Wellen

Weit

zur Ramseider Scharte

Wurmkopf, 2451m

Blick zur Schönfeldspitze

Blick vom Wurmkopf nach Südwesten

Pulverschneeabfahrt

Abendstimmung

Finstere Aussichten

zurück in der Buchauer Scharte

Tourenbeschreibung

Ins Meer einzutauchen, und die einsame stille bewegte Hochfläche hinter der nach Süden abfallenden Brandung zu erwandern, - das kann man nicht beschreiben, das muss man erfahren haben.

"Eines zu sein mit Allem, was lebt, in seliger Selbstvergessenheit
wiederzukehren ins All der Natur, das ist der Gipfel der Gedanken und
Freuden, das ist die heilige Bergeshöhe, der Ort der ewigen Ruhe, wo der
Mittag seine Schwüle und der Donner seine Stimme verliert und das
kochende Meer der Woge des Kornfelds gleicht."

(Hölderlin, Hyperion)

Wir steigen die Buchauer Scharte hinauf, der Schnee ist griffig und weich genug, so dass wir ohne Harscheisen ganz hinauf steigen können. Bei der Abfahrt ins Meer staubt der Pulver und lacht das Herz!

Voller Freude ziehen wir dann unsere Spur durch die sanften weißen Wellen bis zur Ramseider Scharte.

Die Nordseite unter dem Wurmkopf lockt mit ihren unberührten Pulverhängen, - das muss einfach noch ausgenutzt werden, denn morgen wird das Wetter keine Abzweige mehr erlauben.

Später sitzen wir in der Sonne vor dem Winterraum bis aus dem Tal die Nacht heraufkriecht.

Am nächsten Morgen ist noch gute Sicht, doch jagende dunkle Wolken am Himmel und ein Graupelschauer schicken uns früh auf den Rückweg. Der Schnee ist nicht mehr zu lesen, aber die Weitsicht ist noch gut, und mit dem Gespür für's Meer spurt Vroni höhenmetersparend zurück zur Buchauer Scharte.  Finster schaut es aus im Tal! Ein Schneeschauer hier oben, - wie lange haben wir keine Schneeflocken mehr gesehen! Und - wider Erwarten leicht - schwingen wir hinunter in den Regen.

Schnee- und Lawinensituation

Zur Buchauer Scharte hinauf sollte man an sonnigen Tagen sehr früh unterwegs sein. Kurz nach uns rauschten die Nassschneelawinen aus den Wänden unter der Schönfeldspitze, um halb 11 Uhr vormittags waren wir oben und froh, nicht am gleichen Tag wieder hinunterzufahren.

Nordseitig findet man Pulverschnee im Steinernen Meer, auf der Hochfläche selbst alle Schneearten.

Heute morgen um halb 9 war die Abfahrt von der Scharte nach Süden erstaunlich schön: Tragender griffiger Harsch, der zunehmend aufgefirnt war, aber nicht tief. Nur wenige alte Spuren, denen leicht auszuweichen war.

Bis ca. 150 Hm unter der Freithofalm geschlossene Schneedecke.

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