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    • Datum

      28.04.2026 19:08

    • Verfasser

      Klaus Einmayr

    • Tour

      Hochzint - Melkerloch

    • Kommentar

      Der geheime PP ist oberhalb vom Hacker im Wald, aber nicht weitersagen, gel ! Da...

Datum Bundesland Verfasser Tour
25.03.2024 Salzburg SteepSkiMichael Weißeck, 2.711 m
25.03.2024 Annamirl Hufnagel Hohe Rossfelder, 2013 m
25.03.2024 Steiermark Robert Salzer Hochanger
25.03.2024 Steiermark Schitter Franz Preber
23.03.2024 Lukas Weiß Ofental
23.03.2024 Salzburg Höring Bernadette Untere Stuhllochscharte 2182
23.03.2024 Salzburg uta Philipp Schwalbenwand, 2011m
23.03.2024 Salzburg Klaus Einmayr Spielberghorn - Kuhfeldhörndl
22.03.2024 Salzburg Vogl Helmut Trattberg, Nordabfahrt
21.03.2024 Salzburg uta Philipp Das Steinerne Meer
20.03.2024 Steiermark Harald Schober Hohe Veitsch 1981 m
20.03.2024 Salzburg Nani Klappert Rosskogel (2254m)+Sonntagskarhöhe (2245m)
20.03.2024 Salzburg Klaus Einmayr Hocheiser
20.03.2024 Salzburg Bruckbauer Peter Kleiner Pleißlingkeil 2417m
20.03.2024 Steiermark chris wolki Bruderkogel 2299m und Schüttnerkogel 2170m vom Pölsental
20.03.2024 Salzburg Peter Kostecka Eiskarlschneid 1.990m

Großer Priel (Nordwandbefahrung), 02.05.2026, ChurchMountain

vom Jaga Simmerl aus am 06.April

Schneefeld oberer Wandteil - aus…

Welserhütte m. Nordwand

Überklettern des Wandfuß

heikelste Passage im Aufstieg

die ersten Sonnenstrahlen beim Übergang von der langen ausgesetzten Querung in den oberen Wandteil

Abfahrt im oberen Wandteil

Vogelperspektive: Querung - unterer Wandteil - Wandfuß

heikelste Passage bei der Abfahrt

über den Grundmauern

Tourenbeschreibung

Zum vermeintlichen Saisonabschluß der absolute Höhepunkt: eine Skitragetour ab dem Almtalerhaus.
1.850hm aufwärts und 1.000hm abwärts oder 7h die Ski am Rücken, 1/2h Skifahren mit 10 schönen Schwüngen, der Rest kompromissloser Nervenkitzel hoch über der Welserhütte.
In der dem Skifahrer abweisenden N-Wand des großen Priel sind Fehler unverzeihlich, nicht jedes Jahr finden sich vereinzelt Abenteurer, die sich der großen Herausforderung stellen. Heuer ist die Wand trotz miserablem Winter wieder kurze Zeit befahrbar, so kurz wie die Saison am Everest.
Den Einstieg in die Wand wählen wir nicht wie üblich über den Lawinenkegel und die vereiste Rinne, weil zu wenig Schnee und auch nicht über das westliche Einstiegsband (Sommerzustieg) sondern über den östlichen Wandaufbau, zuerst unter Ausnützung von Schneebändern, dann aber im stellenweise vereisten II-Gelände. Im unteren Wandteil geht es zügig und kraftschonend zur eigentlichen Schlüsselstelle - einer ausgesetzten 200m Querung – weiter zum oberen Wandteil und den ersten Sonnenstrahlen zum Gipfel. Die Aufstiegsbedingungen waren top, hart aber mit den Steigeisen sehr ökonomisch.
Doch die nächtliche Ausstrahlung und sehr trockenen Luft vereitelt trotz einstündiger Gipfelrast perfekte Abfahrtsbedingungen. Die Abfahrt entlang des Aufstiegs bei noch sehr ruppigen Verhältnissen fordert allen Mut und jedes Nervensträhnchen. Über dem Wandfuß steigen wir über das westliche Einstiegsband ab. Erst die Schwünge vom Fuß der Wand zur Welserhütte und de facto Schneegrenze lassen die Anspannung fallen und das Skitragen kann wieder beginnen…

Schnee- und Lawinensituation

sommerlich, beim Almtalerhaus +26°

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