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    • Datum

      28.04.2026 19:08

    • Verfasser

      Klaus Einmayr

    • Tour

      Hochzint - Melkerloch

    • Kommentar

      Der geheime PP ist oberhalb vom Hacker im Wald, aber nicht weitersagen, gel ! Da...

Datum Bundesland Verfasser Tour
24.01.2025 Steiermark line seeker Rössel Sunset Boulevard
24.01.2025 Salzburg Nani Klappert First/Wiedersbergalm
24.01.2025 Steiermark Michael Großer Grießstein
23.01.2025 Steiermark Robert Gulla Wildalpe
23.01.2025 Salzburg Harald Schober Christkopf 1411 m
22.01.2025 Salzburg Peter Kostecka Penkkopf 2.011m
22.01.2025 Salzburg uta Philipp Selbhorn, 2653m
22.01.2025 Steiermark Oliver Rohrmoser Bergführer Hochwildstelle (2747m) vom Untertal
21.01.2025 Steiermark xeisclochard Kammkarlspitze 2248 m
21.01.2025 Steiermark Erich P Schwarzensteinplan
21.01.2025 Salzburg Harald Schober Am Fuß vom Obristkopf
20.01.2025 Steiermark ChurchMountain Hochmölbinghütte / Warscheneckgruppe Teil1
20.01.2025 Steiermark ChurchMountain Hochmölbinghütte / Warscheneckgruppe Teil2
20.01.2025 Niederösterreich Martin Schitour Unterberg über das Bettelmannkreuz
20.01.2025 Schitter Franz Hochrettelstein
19.01.2025 Salzburg Christian Resch Throneck

Großer Priel (Nordwandbefahrung), 02.05.2026, ChurchMountain

vom Jaga Simmerl aus am 06.April

Schneefeld oberer Wandteil - aus…

Welserhütte m. Nordwand

Überklettern des Wandfuß

heikelste Passage im Aufstieg

die ersten Sonnenstrahlen beim Übergang von der langen ausgesetzten Querung in den oberen Wandteil

Abfahrt im oberen Wandteil

Vogelperspektive: Querung - unterer Wandteil - Wandfuß

heikelste Passage bei der Abfahrt

über den Grundmauern

Tourenbeschreibung

Zum vermeintlichen Saisonabschluß der absolute Höhepunkt: eine Skitragetour ab dem Almtalerhaus.
1.850hm aufwärts und 1.000hm abwärts oder 7h die Ski am Rücken, 1/2h Skifahren mit 10 schönen Schwüngen, der Rest kompromissloser Nervenkitzel hoch über der Welserhütte.
In der dem Skifahrer abweisenden N-Wand des großen Priel sind Fehler unverzeihlich, nicht jedes Jahr finden sich vereinzelt Abenteurer, die sich der großen Herausforderung stellen. Heuer ist die Wand trotz miserablem Winter wieder kurze Zeit befahrbar, so kurz wie die Saison am Everest.
Den Einstieg in die Wand wählen wir nicht wie üblich über den Lawinenkegel und die vereiste Rinne, weil zu wenig Schnee und auch nicht über das westliche Einstiegsband (Sommerzustieg) sondern über den östlichen Wandaufbau, zuerst unter Ausnützung von Schneebändern, dann aber im stellenweise vereisten II-Gelände. Im unteren Wandteil geht es zügig und kraftschonend zur eigentlichen Schlüsselstelle - einer ausgesetzten 200m Querung – weiter zum oberen Wandteil und den ersten Sonnenstrahlen zum Gipfel. Die Aufstiegsbedingungen waren top, hart aber mit den Steigeisen sehr ökonomisch.
Doch die nächtliche Ausstrahlung und sehr trockenen Luft vereitelt trotz einstündiger Gipfelrast perfekte Abfahrtsbedingungen. Die Abfahrt entlang des Aufstiegs bei noch sehr ruppigen Verhältnissen fordert allen Mut und jedes Nervensträhnchen. Über dem Wandfuß steigen wir über das westliche Einstiegsband ab. Erst die Schwünge vom Fuß der Wand zur Welserhütte und de facto Schneegrenze lassen die Anspannung fallen und das Skitragen kann wieder beginnen…

Schnee- und Lawinensituation

sommerlich, beim Almtalerhaus +26°

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