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    • Datum

      28.04.2026 19:08

    • Verfasser

      Klaus Einmayr

    • Tour

      Hochzint - Melkerloch

    • Kommentar

      Der geheime PP ist oberhalb vom Hacker im Wald, aber nicht weitersagen, gel ! Da...

Datum Bundesland Verfasser Tour
25.01.2022 Steiermark martin, karo gaisl Edelgrieß - Abbruch
24.01.2022 Salzburg Peter Kostecka Pillstein 1478m
24.01.2022 Salzburg Franz Stibitzhofer Schöderhorn im Großarltal
24.01.2022 Salzburg Daniela Kern Korein
24.01.2022 Steiermark Harald Schober Streberkogel 1447 m
24.01.2022 Salzburg Annamirl Hufnagel Heutal-Runde #SoHo, PK, Rosskar
24.01.2022 Salzburg uta Philipp Schwalbenwand, 2011m
24.01.2022 Steiermark Schitter Franz Kragelschinken und Plöschkogel
24.01.2022 Salzburg Raphael Hintner Eibleck/Ochsenberg
23.01.2022 Niederösterreich white star Bichleralm
23.01.2022 Salzburg Daniela Kern Eibleck
23.01.2022 Salzburg Aeolos Schilchegg/Liebeseck
23.01.2022 Oberösterreich Bernhard W. Wildalmleiten von Vorderstoder
23.01.2022 Franz Stibitzhofer langschneid
23.01.2022 Steiermark Robert Vondracek Plöschkogel, 1668 m - Eisenerzer Alpen
23.01.2022 Klaus Einmayr Kuhkaser von Alter Wacht

Großer Priel (Nordwandbefahrung), 02.05.2026, ChurchMountain

vom Jaga Simmerl aus am 06.April

Schneefeld oberer Wandteil - aus…

Welserhütte m. Nordwand

Überklettern des Wandfuß

heikelste Passage im Aufstieg

die ersten Sonnenstrahlen beim Übergang von der langen ausgesetzten Querung in den oberen Wandteil

Abfahrt im oberen Wandteil

Vogelperspektive: Querung - unterer Wandteil - Wandfuß

heikelste Passage bei der Abfahrt

über den Grundmauern

Tourenbeschreibung

Zum vermeintlichen Saisonabschluß der absolute Höhepunkt: eine Skitragetour ab dem Almtalerhaus.
1.850hm aufwärts und 1.000hm abwärts oder 7h die Ski am Rücken, 1/2h Skifahren mit 10 schönen Schwüngen, der Rest kompromissloser Nervenkitzel hoch über der Welserhütte.
In der dem Skifahrer abweisenden N-Wand des großen Priel sind Fehler unverzeihlich, nicht jedes Jahr finden sich vereinzelt Abenteurer, die sich der großen Herausforderung stellen. Heuer ist die Wand trotz miserablem Winter wieder kurze Zeit befahrbar, so kurz wie die Saison am Everest.
Den Einstieg in die Wand wählen wir nicht wie üblich über den Lawinenkegel und die vereiste Rinne, weil zu wenig Schnee und auch nicht über das westliche Einstiegsband (Sommerzustieg) sondern über den östlichen Wandaufbau, zuerst unter Ausnützung von Schneebändern, dann aber im stellenweise vereisten II-Gelände. Im unteren Wandteil geht es zügig und kraftschonend zur eigentlichen Schlüsselstelle - einer ausgesetzten 200m Querung – weiter zum oberen Wandteil und den ersten Sonnenstrahlen zum Gipfel. Die Aufstiegsbedingungen waren top, hart aber mit den Steigeisen sehr ökonomisch.
Doch die nächtliche Ausstrahlung und sehr trockenen Luft vereitelt trotz einstündiger Gipfelrast perfekte Abfahrtsbedingungen. Die Abfahrt entlang des Aufstiegs bei noch sehr ruppigen Verhältnissen fordert allen Mut und jedes Nervensträhnchen. Über dem Wandfuß steigen wir über das westliche Einstiegsband ab. Erst die Schwünge vom Fuß der Wand zur Welserhütte und de facto Schneegrenze lassen die Anspannung fallen und das Skitragen kann wieder beginnen…

Schnee- und Lawinensituation

sommerlich, beim Almtalerhaus +26°

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