letzte Kommentare

    • Datum

      28.04.2026 19:08

    • Verfasser

      Klaus Einmayr

    • Tour

      Hochzint - Melkerloch

    • Kommentar

      Der geheime PP ist oberhalb vom Hacker im Wald, aber nicht weitersagen, gel ! Da...

Datum Bundesland Verfasser Tour
24.02.2022 Salzburg uta Philipp Saalachtaler Höhenweg
24.02.2022 Salzburg Peter Kostecka Trattberg 1757m die Xte
24.02.2022 Niederösterreich Willi H. Müchkaundl 1409 m (Königsberg-Westgipfel) - Sonnenbrille gefunden!
24.02.2022 Steiermark Harald Schober Hochanger
24.02.2022 Steiermark Jens Mohrmann Sandkogel / Greim
24.02.2022 Salzburg Nani Klappert Gamskarkogel (2467m)
24.02.2022 Salzburg Walter Aschauer An der Südseite des Hochkönigs herumgesucht.
24.02.2022 Salzburg Wolfgang Lauschensky Hundsteinrunde
23.02.2022 uta Philipp Flucht nach Süden.
23.02.2022 Salzburg Bruckbauer Peter Peitingköpfl 1720m Chiemgauer
23.02.2022 Salzburg Peter Kostecka Loibersbacher Höhe 1457m
23.02.2022 Klaus Einmayr Weisskopfkogel - Sonnspitze - Kornbichl/Kitzbüheler Alpen
22.02.2022 Steiermark Schitter Franz Hühnerkogel
20.02.2022 Salzburg Kohlreiter Robert Schartwand Sonnenbrille Adidas gefunden
20.02.2022 Salzburg Bruckbauer Peter Königsberghorn 1621m Osterhorngruppe
20.02.2022 Klaus Einmayr Kampenwand

Großer Priel (Nordwandbefahrung), 02.05.2026, ChurchMountain

vom Jaga Simmerl aus am 06.April

Schneefeld oberer Wandteil - aus…

Welserhütte m. Nordwand

Überklettern des Wandfuß

heikelste Passage im Aufstieg

die ersten Sonnenstrahlen beim Übergang von der langen ausgesetzten Querung in den oberen Wandteil

Abfahrt im oberen Wandteil

Vogelperspektive: Querung - unterer Wandteil - Wandfuß

heikelste Passage bei der Abfahrt

über den Grundmauern

Tourenbeschreibung

Zum vermeintlichen Saisonabschluß der absolute Höhepunkt: eine Skitragetour ab dem Almtalerhaus.
1.850hm aufwärts und 1.000hm abwärts oder 7h die Ski am Rücken, 1/2h Skifahren mit 10 schönen Schwüngen, der Rest kompromissloser Nervenkitzel hoch über der Welserhütte.
In der dem Skifahrer abweisenden N-Wand des großen Priel sind Fehler unverzeihlich, nicht jedes Jahr finden sich vereinzelt Abenteurer, die sich der großen Herausforderung stellen. Heuer ist die Wand trotz miserablem Winter wieder kurze Zeit befahrbar, so kurz wie die Saison am Everest.
Den Einstieg in die Wand wählen wir nicht wie üblich über den Lawinenkegel und die vereiste Rinne, weil zu wenig Schnee und auch nicht über das westliche Einstiegsband (Sommerzustieg) sondern über den östlichen Wandaufbau, zuerst unter Ausnützung von Schneebändern, dann aber im stellenweise vereisten II-Gelände. Im unteren Wandteil geht es zügig und kraftschonend zur eigentlichen Schlüsselstelle - einer ausgesetzten 200m Querung – weiter zum oberen Wandteil und den ersten Sonnenstrahlen zum Gipfel. Die Aufstiegsbedingungen waren top, hart aber mit den Steigeisen sehr ökonomisch.
Doch die nächtliche Ausstrahlung und sehr trockenen Luft vereitelt trotz einstündiger Gipfelrast perfekte Abfahrtsbedingungen. Die Abfahrt entlang des Aufstiegs bei noch sehr ruppigen Verhältnissen fordert allen Mut und jedes Nervensträhnchen. Über dem Wandfuß steigen wir über das westliche Einstiegsband ab. Erst die Schwünge vom Fuß der Wand zur Welserhütte und de facto Schneegrenze lassen die Anspannung fallen und das Skitragen kann wieder beginnen…

Schnee- und Lawinensituation

sommerlich, beim Almtalerhaus +26°

Kommentare