letzte Kommentare

    • Datum

      28.04.2026 19:08

    • Verfasser

      Klaus Einmayr

    • Tour

      Hochzint - Melkerloch

    • Kommentar

      Der geheime PP ist oberhalb vom Hacker im Wald, aber nicht weitersagen, gel ! Da...

Datum Bundesland Verfasser Tour
01.05.2019 Salzburg Klaus Einmayr Kreuzjoch
01.05.2019 Salzburg peter bruckbauer Lungauer Kalkspitze
01.05.2019 Salzburg Peter Übleis Schafkögel
01.05.2019 Salzburg uta Philipp Schwarzkopf, 2263m, Tagweideck, 2135m und Arche, 2060m
01.05.2019 Salzburg Helge Tschiedl Seehorn
30.04.2019 Salzburg Thomas Gröer Eisgraben/Hocheis - Nachtrag
28.04.2019 Salzburg Alexander Ohms Letzte Chance für eure Wertung!
27.04.2019 Salzburg Klaus Einmayr Einsamkeit am Peak Annamirl
27.04.2019 Salzburg Andreas Zauhar Jenner und kurzer Sand
27.04.2019 Salzburg Thomas Eckerstorfer ...Prestreljenik in skozi okno
26.04.2019 Salzburg Anton Seifriedsberger Plattenkogel, 2039 m
26.04.2019 Salzburg uta Philipp Grandlspitz, 2290m
25.04.2019 Salzburg Herbert Kaltenleitner Großwand, 2415m
25.04.2019 Salzburg peter bruckbauer Edelweißkogel 2030m
25.04.2019 Salzburg Thomas Gröer Klassiker
25.04.2019 Salzburg Helge Tschiedl Eisgraben

Hinterthal Steinernes Meer Hagengebirge Golling 220 KV Leitung, 09.04.2026, Stock Leonhard

Morgen auf der Torscharte

unter dem Marterlkopf

Wasserrillen

Draufsicht

geht auch ohne Drohne

Königplateau

Reste der 220 KV Leitung

auf dem Rossfeld

Blick zur Angeralm und Tristkopf

letzte mal Abfellen

auf der Angeralm

Kratzalm

die letzten Meter im Schnee

Tourenbeschreibung

Im vorigen Sommer wurde mit dem Abbau der 220 KV Leitung begonnen. Entlang dieser Leitungstrasse stiegen wir von Hinthertal auf die Torscharte. Den Leitungsabschnitt durchs Blühnbachtal lassen wir rechts liegen und gehen weiter aufs Brandhorn 2610 m. Wir finden in der Biwakschachtel Wildalmkirchl einen windgeschützten Platz zum Jausnen. Es folgt eine Abfahrt über kupiertes Gelände bis unter die Schönfeldwand und dann der Aufstieg über den Eisgraben zum Blühnbachkopf 2269m. Abfahrt ins hintere Sulzkarl und auf Fellen gehen wir zur Rossfeldverbundhütte. Vorbei an einigen halb abgebauten Masten folgen wir die Leitungstrasse über einige Gegensteigungen hinunter zur Verbundhütte in der Krinnalm. Hier wandern wir ein aperes Waldstück hinauf und zur Angeralm hinaus. Das erste Drittel der Steilstufe runter zur Kratzalm geht noch mit Schi. Auf den freien Flächen der Kratzalm konnten die letzten Schwünge in den Schnee schmieren. Die Schi kommen auf den Rucksack und wir marschieren auf der Forststraße zum Göllhof am Eingang des Bluntautales hinunter.

Es war eine abwechslungsreiche Tour mit Schitragen auf aperen Flächen oder auf hartem Schnee mit Steigeisen, steile Querungen, sieben mal Auffellen, Felsstufen umfahren zurückgehen oder, wenn es nicht zu hoch ist hüpfen. Geländekenntnis, vorausschauendes Fahren, vergleichen mit der digitalen Karte und Ausschau halten nach Markierungspunkten sind notwendig um über das Hagengebirgsplateau einen guten Weg zu finden.

Schnee- und Lawinensituation

Nach einer klaren Nacht ist der Schnee in der Früh und am Vormittag hart und griffig, steilere Anstiege nur mit Steigeisen machbar.  Das Steilstück zur Torscharte ist mit kleinen Lawinenknollen übersäht, ebenso der Hang unter der Schönfeldwand. Schmale Lawinenrinnen sind immer wieder zu queren. Dort wo die Schneedecke noch ganz ist zeigen sich schöne Wasserrillen 1. und auch 3. Bild.   Nachmittag Firn. Dort wo auf Felsen oder Latschen nur eine dünne Schneedecke ist, bricht man schon mal ein. Der lebhafte Wind und die später aufziehende Bewölkung haben uns den Schnee über den Tag konserviert.

Kommentare

Vogl Helmut, 14.04.2026 um 14:14

Kompliment, eine tolle Tour und das in einem Tag. Die Variante von der Angeralm übers Hagengebirge sind wir auch gegangen aber beim Eisgraben die Große Reibm weiter. Aber dann übers Brandhorn und Marterlkopf zur Torscharte: Alle Achtung! Toll!

Stock Leonhard, 14.04.2026 um 16:32

Helmut danke,
da können wir uns ja beim Saisonabschluss einiges erzählen