letzte Kommentare

    • Datum

      27.04.2026 11:02

    • Verfasser

      geri82

    • Tour

      Hoher Sonnblick 3.106m

    • Kommentar

      Danke für die Antwort :) LG

Datum Bundesland Verfasser Tour
13.03.2022 Salzburg Daniela Kern Hochkarfelderkopf
13.03.2022 Salzburg Thomas Dürnberger Schneebrett Gennerhorn Nord
13.03.2022 Salzburg Anton Seifriedsberger Wildkogel (2224 m) bei Bramberg
13.03.2022 Niederösterreich Johannes Dorfner Göller
13.03.2022 Steiermark die kumbergler Hochgrößen Ostkar
13.03.2022 xeisclochard Zwerfenberg 2642 m
12.03.2022 Bernhard Hohenwart 2363 m
12.03.2022 Salzburg uta Philipp Oberer Gernkogel, 2175m
12.03.2022 Salzburg Bruckbauer Peter Gamsmutterkar Tennengebirge
12.03.2022 Steiermark ffv Brandstein über Bärenlochsattel
12.03.2022 Salzburg Inge + Manfred Gabel 2037m
12.03.2022 Klaus Einmayr Hochgrubachkar/WilderKaiser
12.03.2022 Oberösterreich Christoph Brandstätter Wassertal - Gr.Tragl - Sigistal
12.03.2022 Steiermark Schitter Franz Hohenwart
12.03.2022 Steiermark Peter P Oberland Traverse
12.03.2022 Salzburg Höring Bernadette Blessachkopf 3050

Hinterthal Steinernes Meer Hagengebirge Golling 220 KV Leitung, 09.04.2026, Stock Leonhard

Morgen auf der Torscharte

unter dem Marterlkopf

Wasserrillen

Draufsicht

geht auch ohne Drohne

Königplateau

Reste der 220 KV Leitung

auf dem Rossfeld

Blick zur Angeralm und Tristkopf

letzte mal Abfellen

auf der Angeralm

Kratzalm

die letzten Meter im Schnee

Tourenbeschreibung

Im vorigen Sommer wurde mit dem Abbau der 220 KV Leitung begonnen. Entlang dieser Leitungstrasse stiegen wir von Hinthertal auf die Torscharte. Den Leitungsabschnitt durchs Blühnbachtal lassen wir rechts liegen und gehen weiter aufs Brandhorn 2610 m. Wir finden in der Biwakschachtel Wildalmkirchl einen windgeschützten Platz zum Jausnen. Es folgt eine Abfahrt über kupiertes Gelände bis unter die Schönfeldwand und dann der Aufstieg über den Eisgraben zum Blühnbachkopf 2269m. Abfahrt ins hintere Sulzkarl und auf Fellen gehen wir zur Rossfeldverbundhütte. Vorbei an einigen halb abgebauten Masten folgen wir die Leitungstrasse über einige Gegensteigungen hinunter zur Verbundhütte in der Krinnalm. Hier wandern wir ein aperes Waldstück hinauf und zur Angeralm hinaus. Das erste Drittel der Steilstufe runter zur Kratzalm geht noch mit Schi. Auf den freien Flächen der Kratzalm konnten die letzten Schwünge in den Schnee schmieren. Die Schi kommen auf den Rucksack und wir marschieren auf der Forststraße zum Göllhof am Eingang des Bluntautales hinunter.

Es war eine abwechslungsreiche Tour mit Schitragen auf aperen Flächen oder auf hartem Schnee mit Steigeisen, steile Querungen, sieben mal Auffellen, Felsstufen umfahren zurückgehen oder, wenn es nicht zu hoch ist hüpfen. Geländekenntnis, vorausschauendes Fahren, vergleichen mit der digitalen Karte und Ausschau halten nach Markierungspunkten sind notwendig um über das Hagengebirgsplateau einen guten Weg zu finden.

Schnee- und Lawinensituation

Nach einer klaren Nacht ist der Schnee in der Früh und am Vormittag hart und griffig, steilere Anstiege nur mit Steigeisen machbar.  Das Steilstück zur Torscharte ist mit kleinen Lawinenknollen übersäht, ebenso der Hang unter der Schönfeldwand. Schmale Lawinenrinnen sind immer wieder zu queren. Dort wo die Schneedecke noch ganz ist zeigen sich schöne Wasserrillen 1. und auch 3. Bild.   Nachmittag Firn. Dort wo auf Felsen oder Latschen nur eine dünne Schneedecke ist, bricht man schon mal ein. Der lebhafte Wind und die später aufziehende Bewölkung haben uns den Schnee über den Tag konserviert.

Kommentare

Vogl Helmut, 14.04.2026 um 14:14

Kompliment, eine tolle Tour und das in einem Tag. Die Variante von der Angeralm übers Hagengebirge sind wir auch gegangen aber beim Eisgraben die Große Reibm weiter. Aber dann übers Brandhorn und Marterlkopf zur Torscharte: Alle Achtung! Toll!

Stock Leonhard, 14.04.2026 um 16:32

Helmut danke,
da können wir uns ja beim Saisonabschluss einiges erzählen