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Datum
21.02.2026 11:30
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Verfasser
uta Philipp
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Tour
Hocheiser, 3208m
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Kommentar
Update 21.2.26 : Bitte nicht zum Hocheiser jetzt! Lebensgefahr! - LWS 4, - (u...
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| Datum | Bundesland | Verfasser | Tour |
|---|---|---|---|
| 13.01.2024 | Annamirl Hufnagel | Sonntagshorn und Peitingköpfl | |
| 13.01.2024 | Steiermark | Peter P | Plateauüberschreitung- Veitschalpe |
| 13.01.2024 | Steiermark | Bernhard W. | Hochwart (Nähe) von Donnersbachwald |
| 13.01.2024 | Steiermark | Schitter Franz | Hemmerfeldeck |
| 13.01.2024 | Linus Mack | Steinbergstein | |
| 13.01.2024 | Steiermark | Reist | Hochweberspitze (2375) |
| 12.01.2024 | Salzburg | Hans Altmann | Loibersbacher Höhe via Tourenlehrpfad |
| 12.01.2024 | Salzburg | uta Philipp | Hochkasern, 2017m |
| 12.01.2024 | Peter Ortmeier | Seehorn | |
| 11.01.2024 | Salzburg | Hans Altmann | Pillstein und Zwölferhorn, 1.522 m |
| 11.01.2024 | Salzburg | Peter Kostecka | Ahornstein 1.855m |
| 11.01.2024 | Steiermark | da oide neiwoida | Lamingegg 1959m |
| 11.01.2024 | Steiermark | Bernhard | Bruderkogel 2299m |
| 11.01.2024 | Salzburg | uta Philipp | Marterlkopf, 2440m |
| 11.01.2024 | Steiermark | chris wolki | Scharnitzfeld 2282m (Wölzer Tauern) |
| 10.01.2024 | Salzburg | uta Philipp | Hochsaalbachkogel, 2212m |
Hochgern 1748, 10.01.2025, Helge Tschiedl
Tourenbeschreibung
Heute wurde mir die Ehre zu teil den Hochgern neu einzuspuren. Den ganzen Tag komplett alleine unterwegs, bei leichtem bis mittleren Wind und wenig Sonnenschein. Start in Kohlstatt um 9 Uhr, über Eschlmoos, Bischofsfellnalm rauf zum Gipfel. Die Ski müssen bis ins Eschlmoos getragen werden.
Schnee- und Lawinensituation
Es hat ein wenig Neuschnee gegeben. Bei mittlerem Windeinfluss gab es komplett abgeblasene Stellen und eingewehte Stellen bis ca. 20 cm. Im Schnitt war die Einsiktiefe im Neuschnee 5-10 cm, oft grossflächig verteilt. Die Altschneedecke war bis ca. 1350 m durchfeuchtet und brüchig. Darüber tragend und hart.
Beim Aufstieg zum Gipfel entschied ich mich über den Waldrücken ( Sommerweg ) zu gehen ( Bild2 ). Zum einen bevorzuge ich meistens diesen Weg, weil es meiner Meinung nach der sicherere ist. Zum anderen ist der Ski beim Aufstieg im steilen, abgeblasenen Gelände immer wieder seitlich weggerutscht. Ein direkter Aufstieg über den Südhang wäre meiner Einschätzung nach kräfteraubender gewesen und hätte dann sogar noch länger gedauert.
Lawinenbeobachtung:
Ein paar ältere Grundlawinen konnte man an den am Hochgern üblichen Problemzonen erkennen. (Bild2 rot markiert) . Bei mehr Schnee könnne diese Zonen durchaus problematisch sein. ( Bild3) habe ich die Anrisskante nochmals aus naher Entfernung fotografiert. Gerissen am Übergang von flach zu steil. Oben am Gipfelbereich nochmals eine Grundlawine (Bild4). Darüber alles abgeblasen.
Abfahrt ging oberhalb 1350m super. Unterhalb 1350m hat die Altschneedecke ein wenig nachgegeben. Richtung 1000m sogar leicht bruchharschig.