letzte Kommentare

    • Datum

      21.02.2026 11:30

    • Verfasser

      uta Philipp

    • Tour

      Hocheiser, 3208m

    • Kommentar

      Update 21.2.26 : Bitte nicht zum Hocheiser jetzt! Lebensgefahr! - LWS 4, - (u...

Datum Bundesland Verfasser Tour
21.04.2024 Niederösterreich Robert Salzer Schmalzmauer-Hochkar
21.04.2024 Salzburg Sperl Alex Hintere Großwandspitze
21.04.2024 Klaus Einmayr Reckmoos-Bergstation
20.04.2024 Salzburg Bruckbauer Peter Wieserhörndl 1546m
20.04.2024 Salzburg Klaus Einmayr Dürrnbachhorn vom Heutal
19.04.2024 Salzburg Bruckbauer Peter Schwarzkopf 2263m
19.04.2024 Aeolos Schöderhorn 2.475m
14.04.2024 Sepp Auer Großer Geiger 3360m
14.04.2024 Steiermark Harald Schober Hohe Veitsch 1981 m
14.04.2024 Salzburg uta Philipp Habachtal
14.04.2024 Klaus Einmayr Rote Wand
14.04.2024 Salzburg Stock Leonhard Seehorn 2321 m über Buchauerscharte 2269 m
14.04.2024 ChurchMountain Samnaungruppe
14.04.2024 Steiermark Schitter Franz Bösensteine
13.04.2024 Salzburg uta Philipp Hinterer Planitzer, 2562m
13.04.2024 Salzburg Saller Michael Hochkönig

Hochgern 1748, 10.01.2025, Helge Tschiedl

Bild 1 Einsame Spuren

Bild 2 Waldrücken / Sommerweg

Bild 3 Anrisskante

Bild 4 Gipfelbereich

Bild 5 Geigelstein im Blick

Bild 6 Miami würden die Idianer in Florida sagen

Bild 7 oberhalb 1350m

Bild 8 unterhalb 1350m

Tourenbeschreibung

Heute wurde mir die Ehre zu teil den Hochgern neu einzuspuren. Den ganzen Tag komplett alleine unterwegs, bei leichtem bis mittleren Wind und wenig Sonnenschein. Start in Kohlstatt um 9 Uhr, über Eschlmoos, Bischofsfellnalm rauf zum Gipfel. Die Ski müssen bis ins Eschlmoos getragen werden.

Schnee- und Lawinensituation

Es hat ein wenig Neuschnee gegeben. Bei mittlerem Windeinfluss gab es komplett abgeblasene Stellen und eingewehte Stellen bis ca. 20 cm. Im Schnitt war die Einsiktiefe im Neuschnee 5-10 cm, oft grossflächig verteilt. Die Altschneedecke war bis ca. 1350 m durchfeuchtet und brüchig. Darüber tragend und hart.

Beim Aufstieg zum Gipfel entschied ich mich über den Waldrücken ( Sommerweg ) zu gehen ( Bild2 ). Zum einen bevorzuge ich meistens diesen Weg, weil es meiner Meinung nach der sicherere ist. Zum anderen ist der Ski beim Aufstieg im steilen, abgeblasenen Gelände immer wieder seitlich weggerutscht. Ein direkter Aufstieg über den Südhang wäre meiner Einschätzung nach kräfteraubender gewesen und hätte dann sogar noch länger gedauert.

Lawinenbeobachtung:

Ein paar ältere Grundlawinen konnte man an den am Hochgern üblichen Problemzonen erkennen. (Bild2 rot markiert) . Bei mehr Schnee könnne diese Zonen durchaus problematisch sein. ( Bild3) habe ich die Anrisskante nochmals aus naher Entfernung fotografiert. Gerissen am Übergang von flach zu steil. Oben am Gipfelbereich nochmals eine Grundlawine (Bild4). Darüber alles abgeblasen.

Abfahrt ging oberhalb 1350m super. Unterhalb 1350m hat die Altschneedecke ein wenig nachgegeben. Richtung 1000m sogar leicht bruchharschig.


Kommentare