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    • Datum

      28.04.2026 19:08

    • Verfasser

      Klaus Einmayr

    • Tour

      Hochzint - Melkerloch

    • Kommentar

      Der geheime PP ist oberhalb vom Hacker im Wald, aber nicht weitersagen, gel ! Da...

Datum Bundesland Verfasser Tour
06.05.2012 Salzburg Norbert Zollhauser Strichkogel
05.05.2012 Salzburg peter bruckbauer Klocknerin 2361m
05.05.2012 Salzburg herbert rohn schwarzkopf 2230m unter anderem...
05.05.2012 Salzburg Gerhard Mühlbacher Gosaukamm hin und her
05.05.2012 Salzburg Peter Übleis Seegupf - Hochhaide - Stein am Mandl
05.05.2012 Salzburg Klaus Einmayr Loferer Skihörndl
04.05.2012 Salzburg Andreas Eicher Rainbachspitze (3130m)
02.05.2012 Salzburg Christoph Oberschneider Freeriden in Gastein, Teil III
02.05.2012 Salzburg Marina Bormann Impressionen
01.05.2012 Salzburg Klaus Einmayr Griesenerkar - Schönwetterfensterl
01.05.2012 Salzburg Peter Übleis Sarstein, 1.975m
01.05.2012 Salzburg peter bruckbauer Lerchwand 2388m-Hinterer Planitzer 2562m
01.05.2012 Salzburg Schmidt Florian Hoher Göll 2522m
01.05.2012 Salzburg mayer matthias über's Griesnerkar zum Goinger Törl
01.05.2012 Salzburg Thomas Mansberger Großer Bärenkopf (3396m)
01.05.2012 Salzburg Andreas Zauhar Infos für Spätstarter

Das Steinerne Meer, 21.03.2024, uta Philipp

Eintauchen ins Meer

Wellen

Weit

zur Ramseider Scharte

Wurmkopf, 2451m

Blick zur Schönfeldspitze

Blick vom Wurmkopf nach Südwesten

Pulverschneeabfahrt

Abendstimmung

Finstere Aussichten

zurück in der Buchauer Scharte

Tourenbeschreibung

Ins Meer einzutauchen, und die einsame stille bewegte Hochfläche hinter der nach Süden abfallenden Brandung zu erwandern, - das kann man nicht beschreiben, das muss man erfahren haben.

"Eines zu sein mit Allem, was lebt, in seliger Selbstvergessenheit
wiederzukehren ins All der Natur, das ist der Gipfel der Gedanken und
Freuden, das ist die heilige Bergeshöhe, der Ort der ewigen Ruhe, wo der
Mittag seine Schwüle und der Donner seine Stimme verliert und das
kochende Meer der Woge des Kornfelds gleicht."

(Hölderlin, Hyperion)

Wir steigen die Buchauer Scharte hinauf, der Schnee ist griffig und weich genug, so dass wir ohne Harscheisen ganz hinauf steigen können. Bei der Abfahrt ins Meer staubt der Pulver und lacht das Herz!

Voller Freude ziehen wir dann unsere Spur durch die sanften weißen Wellen bis zur Ramseider Scharte.

Die Nordseite unter dem Wurmkopf lockt mit ihren unberührten Pulverhängen, - das muss einfach noch ausgenutzt werden, denn morgen wird das Wetter keine Abzweige mehr erlauben.

Später sitzen wir in der Sonne vor dem Winterraum bis aus dem Tal die Nacht heraufkriecht.

Am nächsten Morgen ist noch gute Sicht, doch jagende dunkle Wolken am Himmel und ein Graupelschauer schicken uns früh auf den Rückweg. Der Schnee ist nicht mehr zu lesen, aber die Weitsicht ist noch gut, und mit dem Gespür für's Meer spurt Vroni höhenmetersparend zurück zur Buchauer Scharte.  Finster schaut es aus im Tal! Ein Schneeschauer hier oben, - wie lange haben wir keine Schneeflocken mehr gesehen! Und - wider Erwarten leicht - schwingen wir hinunter in den Regen.

Schnee- und Lawinensituation

Zur Buchauer Scharte hinauf sollte man an sonnigen Tagen sehr früh unterwegs sein. Kurz nach uns rauschten die Nassschneelawinen aus den Wänden unter der Schönfeldspitze, um halb 11 Uhr vormittags waren wir oben und froh, nicht am gleichen Tag wieder hinunterzufahren.

Nordseitig findet man Pulverschnee im Steinernen Meer, auf der Hochfläche selbst alle Schneearten.

Heute morgen um halb 9 war die Abfahrt von der Scharte nach Süden erstaunlich schön: Tragender griffiger Harsch, der zunehmend aufgefirnt war, aber nicht tief. Nur wenige alte Spuren, denen leicht auszuweichen war.

Bis ca. 150 Hm unter der Freithofalm geschlossene Schneedecke.

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